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04.09.2019

30 Jahre - Eltern-Kind-Zentrum Harzblick, Hort und Grundschule Harzblick feiern Geburtstag

Im August 1989 öffneten im Wohngebiet Harzblick erstmals eine Krippe, ein Kindergarten sowie eine Grundschule und ein Hort die Türen für Kinder von 8 Wochen bis 14 Jahren.

30 Jahre Harzblick
30 Jahre Harzblick

Seit der Eröffnung unmittelbar vor der Wende ist viel Zeit vergangen und die Einrichtungen sind längst den Kinderschuhen entwachsen. Anlass genug am 30. August 2019 den 30. Geburtstag mit einem großen Fest zu feiern.

Seit den ersten Tagen pflegen die Mitarbeiter der Bildungseinrichtungen eine sehr gute partnerschaftliche Zusammenarbeit und so konnte sich Krippe, Kita, Hort und Schule zu einem Ort der Begegnung entwickeln. Wenige Jahre nach der Eröffnung von Krippe und Kindergarten wurde 1997 aus beiden Einrichtungen eine gemeinsame Kindertageseinrichtung. Im Juli 2007 beteiligte sich die Kindertagesstätte an einem Pilotprojekt des Landes Sachsen-Anhalt und profilierte sich schließlich zum Kind-Eltern-Zentrum. Gemäß dem afrikanischen Sprichwort »Man braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind großzuziehen« haben die Erzieherinnen und Erzieher seitdem ein Netzwerk mit vielen Akteuren aufgebaut. „Kinder und Eltern können sich in den vielen Lernwerkstätten ausprobieren. Wir organisieren sozialraumorientierte, ­bedarfsgerechte und integrierte Angebote, mit denen Bildungs- und Entwicklungsprozesse der Kinder gefördert und unterstützt werden. Für die Familien sind wir echte Erziehungspartner.“ informiert Birgit Wiegel, Leiterin des Eltern-Kind-Zentrums. „Grundlage dafür ist das gemeinsame Miteinander. Eltern sind die Experten ihres Kindes und wir Erzieherinnen sind die professionell kompetenten Fachkräfte.“ fügt Katrin Buch, Leiterin des Hortes hinzu. Schwerpunkte der Arbeit in den Einrichtungen sind Familienbildung, -hilfe und -beratung, familienorientierte Angebote, Begegnung von Familien und das Miteinander der Generationen.
Seit 2010 ist die Kita als „Haus der kleinen Forscher“ zertifiziert. Den Kindern wird mit dem Konzept die frühe Bildung in den Bereichen Naturwissenschaft, Mathematik und Technik ermöglicht.
Seit mehreren Jahren arbeitet auch die Grundschule mit inklusiven Schulkonzept. In diesem Schuljahr eröffnete eine neue Sprachklasse bei den Lernanfängern. Die Integration der Schulsozialarbeiterin war ein großer Fortschritt für die Entwicklung und Zusammenarbeit von Grundschule und Hort.
Auch im Hort ist die pädagogische Arbeit vielfältig. Ziel des pädagogischen Tuns ist es, dass sich die Kinder in Hort wohlfühlen und ihre Eltern beruhigt in ihrem Beruf tätig sein können. Wichtige Aspekte sind die altersgerechte Förderung der Selbstständigkeit, die Festigung des Selbstvertrauens und die Entwicklung von Eigenverantwortung. Die Angebote berücksichtigen Begabungen, individuelle Neigungen und pflegen besondere Interessen der Kinder.

Um optimale Voraussetzungen für Kinder, Eltern und Erzieherinnen zu haben, wurden in der Vergangenheit auch die räumlichen Bedingungen der Kita verbessert. 1989 als Typenplattenbau eröffnet, wurde im Kind-Eltern-Zentrum 2007 mit der Modernisierung begonnen. In allen Einheiten findet man heute Stammgruppenräume, Lernwerkstätten, Sanitäranlagen und Garderoben. Außerdem gibt es eine Kinderküche, den Bewegungsraum, einen Mehrzweckraum sowie einen Forscherraum und ab Frühjahr 2020 im Außenbereich ein Fußballplatz. Von August 2013 bis Juli 2014 erfolgten umfassende energetische Sanierungsarbeiten an der Gebäudehülle und die Umgestaltung des Eingangsbereiches. Im Krippenbereich ist die Sanierung mit dem neue Farb- und Beleuchtungskonzept, der Schaffung von Barrierefreiheit, dem Einbau einer neuen Brandmeldeanlage samt Brand- und Rauchschutztüren, dem Einbau von Schallschutzdecken und der Installation einer Fußbodenheizung abgeschlossen. In den nächsten Jahren soll die abschließende Sanierung der Kita erfolgen.

Während die Sanierung der Schule nach aussteht, konnte der Spielplatz im Hort bereits in der Vergangenheit neugestaltet werden. Auch die Teilmodernisierung der Schulturnhalle mit der Dach- und Fassadensanierung wurde 2017 bereits in Angriff genommen.
Anfang September 2019 werden nun die umfangreichen Umbau- und Sanierungsarbeiten fortgesetzt. Dafür wird die Halle bis auf den Rohbau komplett ausgeräumt. Geplant ist die Umgestaltung des Sanitär- und Umkleidebereiche sowie die Neugestaltung der Fußböden, Wände (einschließlich Prallwände) und Decken samt neuer Deckenstrahlheizung und Beleuchtung. Hinzu kommen die Erneuerung der kompletten Haustechnik und die Umgestaltung der Raumaufteilung. Die Beendigung der Bauarbeit an der Turnhalle ist zum Schuljahresbeginn 2020/2021 geplant.