Stadtsanierung

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Das Sanierungsgebiet befindet sich in der Innenstadt von Wernigerode, ist gleichzeitig Ortskern und historische Altstadt von Wernigerode mit Wohn-, Gewerbe- und öffentlicher Bebauung. Nach Baunutzungsverordnung kann die überwiegende Nutzungsart als Mischbaufläche bzw. allgemeines Wohngebiet mit einer starken Durchmischung von Gewerbe, Handwerk und Wohnen, bezeichnet werden. Im Sanierungsgebiet befinden sich öffentliche Einrichtungen wie Schulen, Kirchen, Kreisverwaltung, Post, Rathaus, Musikschule sowie Kultur- und Freizeiteinrichtungen wie Sporthallen und das Kultur- und Kongreßzentrum.

Sanierungsgebiet
Die Stadt Wernigerode hat 1993 ein 110 ha großes innerstädtisches Gebiet als Sanierungsgebiet mit der Bezeichnung "Altstadt Wernigerode" förmlich festgelegt. Dieses Gebiet umfasst die Stadtteile der Alt- und Neustadt, Teile von Nöschenrode und ein Erweiterungsgebiet nördlich und westlich der Altstadt. Das Sanierungsgebiet beinhaltet 1205 Grundstücken, sowie 83 Straßen, Wege und Plätze.
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Wesentliche Sanierungsziele
Erklärtes Sanierungsziel ist es, die stadtbildprägende und kulturhistorisch bedeutsame Bausubstanz zu erhalten und die historische Innenstadt als attraktiven Wohnstandort zu erhalten. Neben der baulichen Erhaltung, der Um- und Neugestaltung der Bausubstanz ist die Neuordnung der technischen Infrastruktur ein weiterer Schwerpunkt. Besonders die überwiegend aus den 30er Jahren stammenden Straßenbeläge gilt es zu erneuern und die öffentlichen Plätze und Platzräume attraktiver zu gestalten. Bisher wurden über 31 Millionen Euro Städtebauförderungsmittel zu Erreichung der Sanierungsziele eingesetzt.

Künftige Sanierungsschwerpunkte
  • Infrastrukturerneuerung
  • Ochsenteichgelände
Abschluss der Stadtsanierung
Nach etwa 20 Jahren Stadtsanierung ist der Abschluss des Verfahrens vorzubereiten. In diesem Zusammenhang ist die sanierungsbedingte Bodenwertsteigerung der Grundstücke in Form von Ausgleichsbeträgen an die Sanierungsbehörde abzuführen.
Aufgabenbetreuung
Genehmigungspflichtige Vorhaben und Rechtsvorgänge gemäß § 144 des Baugesetzbuches (BauGB) im Sanierungsgebiet
1. Sanierungsgenehmigungen für baugenehmigungsfreie Vorhaben, die im Geltungsbereich einer örtlichen Bauvorschrift wie der Altstadt- oder Werbeanlagensatzung liegen, erteilt das Amt für Stadt- und Verkehrsplanung, Frau Vehlhaber, Schlachthofstraße 6, Tel. 03943 654 630. Antragsformular "Sanierungsgenehmigung" PDF
2. Die Sanierungsgenehmigung für Baulasteintragungen erteilt ebenfalls beim Stadtplanungsamt Frau Vehlhaber. Die Beantragung der Baulasteintragung erfolgt beim Landkreis Harz im Bauordnungsamt, Frau Scholz, Friedrich- Ebert-Str. 42, Tel. (0 39 41) 59 70-55 05.
3. Sanierungsgenehmigungen für die Eintragung von Verkäufen, Übertragungen und Grundschulden, erteilt über die Notare im Amt für Stadt- und Verkehrsplanung, Frau Tschoepe, Schlachthofstraße 6, Tel. 03943 654 615.
4. Sanierungsgenehmigungen bei baugenehmigungspflichtigen Bauvorhaben erteilt beim Landkreis Harz das Bauordnungsamt in der Friedrich-Ebert-Straße 42 in 38820 Halberstadt im Rahmen des Baugenehmigungsverfahrens.

Auskünfte zu Fördermöglichkeiten sowie der Inanspruchnahme von Steuervorteilen (§ 7 h Einkommenssteuergesetz) und der Erhebung von Ausgleichsbeträgen (§ 154 Baugesetzbuch) erhalten Sie von folgenden Ansprechpartnern:


Bauverwaltungsamt
Herr Mendritzki Tel.: (03943) 654608

Sanierungsträger
Herr Gunnemann Tel.: (0421) 3290144
oder Tel.: (0172) 5417035

Zur Durchführung der Sanierung bedient sich die Stadt eines Sanierungsträges

BauBeCon Sanierungsträger GmbH
Anne-Conway-Straße 1
28359 Bremen

Tel.: (0421) 329010

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