Waldkulturerbe und Artenvielfalt

2011 - Jahr der Wälder
Die Vereinten Nationen haben das Jahr 2011 zum Internationalen Jahr der Wälder erklärt.

Weltweit machen Waldnutzer und Waldeigentümer mit vielen Aktionen auf die riesige Bedeutung der Wälder für die Daseinsvorsorge der Menschheit aufmerksam.

Die Stadt Wernigerode ist verantwortlich für 2.075 Hektar Stadtwald, den sie seit 1411 in einer wechselvollen Geschichte zum Nutzen ihrer Bürger erworben, aufgebaut und gepflegt hat.

Auf diesen Seiten wird Ihnen vorgestellt, wie die Stadt Wernigerode diese Verantwortung seit jeher wahrnimmt, wie die Stadt von den oft unsichtbaren Leistungen ihres Waldes seit jeher profitiert und wie sie sich dafür engagiert, dass Bürgern und Gästen diese hohe Lebensqualität erhalten bleibt.

Die 2.075 ha (ein Hektar ist eine Fläche von 100 mal 100 Meter Größe) Stadtwald Wernigerode gliedern sich in drei Waldgebiete vor unseren Haustüren.

Der Bereich Salzberg erstreckt sich auf ca. 1.700 ha vom südlichen Stadtrand über Nöschenrode entlang des Zillierbachs bis Hasserode.

Den Schlossberg / Agnesberg bedecken ca. 150 ha Stadtwald.

Am Voigtstieg sind es noch mal ca. 130 ha. Dazu kommen eine größere (Horstberg, Ziegenberg, Ratskopf, Schierker Flächen) und mehrere kleinere Splitterflächen, die verteilt von Benzingerode bis Schierke reichen.

Das Jahr 2010 hatten die Vereinten Nationen zum Internationalen Jahr der Artenvielfalt (Biodiversität) erklärt.

In Wernigerodes Wäldern wachsen 58,8% Fichte, 12,8% Rotbuche, 10,8%Traubeneiche, 5,7% anderes Hartlaubholz, 5,3% Lärche und Kiefer, 4,6% Weichlaubholz und 2% Douglasie. Schon an der Vielfalt dieser Baumarten können wir erahnen, wie viele Pflanzen darunter und dazwischen gedeihen mögen und wie viele Tierarten sich dort wohl fühlen. Auf Bergwiesen, Feuchtstandorten und einigen Steilhängen kommen zum Teil nur Spezialisten zurecht, die es woanders schwer hätten.

Der Stadtwald grenzt außerdem an den Nationalpark Harz.

Weil sich Tier- und Pflanzenarten um unsere Eigentumsgrenzen nicht kümmern, gibt es einen regen Austausch innerhalb der weiten Harzer Wälder und mit dem Nationalpark.

So bleiben von allen Arten große Lebensgemeinschaften erhalten, die Voraussetzung für eine anpassungsfähige Evolution sind. Viele muntere Vertreter der heimischen Tierwelt können Sie übrigens im Wildpark Christianental bestaunen.


Kontakt und weitere Informationen:

Stadtverwaltung Wernigerode
Revier Stadtforst
Bahnhofstraße 35
38855 Wernigerode 
Tel: 03943. 654. 822
E-Mail: Michael.Selmikat@wernigerode.de

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