Soziale Stadt

Im Jahr 1999 haben Bund und Länder das Städtebauförderungsprogramm "Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf - Soziale Stadt" aufgelegt, mit dem die Lebensbedingungen in benachteiligten Stadtteilen umfassend verbessert werden sollen.

In 2012 ist das Programm weiterentwickelt worden. Im Vordergrund stehen städtebauliche Maßnahmen in das Wohnumfeld, in die Infrastruktur und in die Qualität des Wohnens. Gerade in benachteiligten Stadtteilen ist es wichtig für mehr Generationengerechtigkeit, Familienfreundlichkeit zu sorgen, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Integration aller Bevölkerungsgruppen zu verbessern.

Die Probleme benachteiligter Stadtteile sind oft sehr komplex. Einer drohenden "Abwärtsspirale" kann nur entgegengewirkt werden, wenn auf der Basis integrierter Entwicklungskonzepte die Ressourcen im Stadt- oder Ortsteil gebündelt werden und fachübergreifende Kooperationen entstehen und gelebt werden. Wichtige Partner sind aber nicht nur andere Ressorts, sondern auch Unternehmen, (Bürger-)Stiftungen, der Bundesfreiwilligendienst und viele mehr.

Handlungsfelder der Sozialen Stadt


Der grundlegende Ansatz des Programms "Soziale Stadt - Investitionen im Quartier" besteht darin, Maßnahmen und Projekte bedarfsgerecht - also orientiert an den Gegebenheiten vor Ort - in allen relevanten städtebaulichen, wirtschaftlichen, sozialen, kulturellen und umweltbezogenen Handlungsfeldern zu entwickeln und umzusetzen. 

Voraussetzung dafür ist die Berücksichtigung von Handlungsfeldern auch im instrumentell-strategischen Bereich:
  • Entwicklung und bedarfsgerechte Fortschreibung integrierter Entwicklungskonzepte,
  • Gebietsbezug,
  • Bündelung und Verzahnung von Ressourcen,
  • Einsetzung eines Quartiermanagements zur Organisation und Koordinierung der Maßnahmen,
  • Aktivierung und Beteiligung der Bewohnerschaft,
  • Evaluierung der integrierten Stadtteilentwicklung,
  • Monitoring.

Weiterführender Link: http://www.staedtebaufoerderung.info


Zurück