Ortsentwicklungskonzept Schierke

Brockenstraße 5_04 Kopie

Mit der Unterzeichnung des Gebietsänderungsvertrages am 13. Januar 2009 zur Eingemeindung Schierkes nach Wernigerode mit Wirkung vom 01.07.2009 war die Grundlage für die planerische Zuständigkeit und die Verantwortung für die Entwicklung des neuen Ortsteiles Schierke durch die Stadt gegeben.

Umgehend aufgenommene Gespräche mit den Landesministerien für Wirtschaft sowie Verkehr/Landesentwicklung machten deutlich, dass als Grundlage für eine Förderung aus den verschiedenen Programmen ein integriertes Ortsentwicklungskonzept zu erstellen ist, das sowohl eine umfassende Analyse und Situationserfassung als auch vor allem plausible, begründete und abgestimmte, nachhaltige Entwicklungsziele in ihrer Komplexität aufzeichnet.

Nach entsprechender Vorbereitung, Antragstellung und Bewilligung von Fördermitteln als öffentliche Finanzierungshilfen der wirtschaftsnahen Infrastruktur im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GRW) und aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) konnte die Planungsleistung an das Architektur- und Planungsbüro Prof. Dr. Wolf R. Eisentraut, Architekt BDA in Berlin beauftragt werden.

Mehrere Beratungen im Rahmen einer Lenkungsrunde sowie fachthematische Besprechungen mit Vertretern von Behörden und Einrichtungen haben zu dem vorliegenden Gesamtkonzept geführt. Weiterhin wurden zahlreiche Gespräche mit Investoren, Eigentümern, Fachverbänden, Hotelbetreibern und örtlichen Akteuren geführt. Erste Ergebnisse wurden am 26.11.2009 in einer öffentlichen Veranstaltung in Schierke vorgestellt.

Das weiter vervollständigte Konzept wurde dann am 23.02.2010 im Ortschaftsrat Schierke und am 09.03.2010 im Wirtschafts- und Liegenschaftsausschuss des Stadtrates öffentlich vom Planverfasser vorgestellt und diskutiert. Nunmehr liegt die beschlussreife Endfassung des Konzeptes vor. Erstmalig wurde für Schierke ein umfassendes alle Entwicklungsbereiche integrierendes Gesamtkonzept zusammengefasst und ein anspruchsvolles, konsequentes, der Spezifik des Ortes entsprechendes, und zukunftsweisendes Maßnahmepaket aufgezeigt.

Es ist somit sowohl die Grundlage für eine zuverlässige Aussage gegenüber Investoren und Projektentwicklern als auch für die Beantragung von Fördermitteln gegeben.

Mit dem Beschluss des Stadtrates vom 06.05.2010 wird die Selbstbindung der Stadt an das Ortsentwicklungskonzept dokumentiert und der Wille bekundet, die Inhalte des Dokumentes als abgestimmten Handlungsrahmen zu beachten und entsprechend der wirtschaftlichen Möglichkeiten der Stadt zielgerichtet umzusetzen.


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