Winterbergprojekt in Schierke kann aus Sicht der Stadt Wernigerode weiter voran gehen

(Wernigerode, 08.09.2017) Das sachsen-anhaltische Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr hat heute die Ergebnisse eines unabhängigen Gutachtens zum Winterberg-Projekt in Schierke bekannt gegeben. In den letzten Monaten hatte sich das Projekt durch einen Gutachten-Streit festgefahren.

Bei einem Arbeitstreffen im Mai waren schließlich Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff gemeinsam mit Umweltministerin Prof. Dr. Claudia Dalbert, Wirtschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann und weitere Kabinettskollegen übereingekommen, eine dritte Expertise in Auftrag zu geben, um zu einem abschließenden Resultat zu kommen.

"Es ist schon bedauerlich, dass das nunmehr dritte vorliegende Gutachten, nach unserer Kenntnis, keine klare Aussage trifft. Das wäre nach unserer Auffassung für die Stadt, den Investor und die Planer ein wichtiges Signal gewesen. Gleichwohl ist festzustellen, dass alle Verfahrenswege offen sind und es kein signifikantes Indiz, zum Beispiel ein Verstoß gegen EU-Recht, gegen das Projekt gibt." so der Sprecher der Stadt Wernigerode Tobias Kascha.

"Wir werden nun das aktuelle Gutachten intensiv prüfen und dann die nächsten Projektschritte angehen. Oberstes Ziel muss eine zügige Beendigung des Raumordnungsverfahrens sein, welches Grundlage für die baurechtschaffenden Verfahren, die der Landkreis Harz verantwortet, sein. Weiterhin setzen wir auch zukünftig auf eine konstruktive Zusammenarbeit im Interesse des Projektes mit allen beteiligten Behörden" so Kascha weiter.

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