Wernigerode präsentiert sich mit biologischer Vielfalt auf der Landesgartenschau in Burg

Frank Schmidt (li.) und Frank Schröder präsentieren den Wernigeröder Beitrag auf der Landesgartenschau in Burg 2018
Am 17. Januar präsentierte sich die Wintertour der Landesgartenschau Burg 2018 mit einer Informationsveranstaltung im Wernigeröder Rathaus. Ziel war es, die Bürgerinnen und Bürger vor Ort nicht nur für den eigenen Beitrag der jeweiligen Stadt, sondern auch für die Landesgartenschau insgesamt zu begeistern.

Die Städte Aschersleben, Bad Dürrenberg, Ballenstedt, Bernburg, Blankenburg, Dessau-Roßlau, Magdeburg, Quedlinburg, Sangerhausen, Wernigerode und Zeitz werden sich jeweils mit eigenen Beiträgen auf der Gartenschau präsentieren. Dies wird in der Form der so genannten "Städtegärten" erfolgen. Jeder der Städte plant einen eigenen kleinen Themengarten. Bei der Auswahl der Farben, Formen, Pflanzen und Gehölze sind den Planern dabei keine Grenzen gesetzt.
"Wernigerode präsentiert sich als Referenzstandort der "Kommunen für biologische Vielfalt" auf der Landesgartenschau in Burg. Die Vielfalt der Natur wird in dem Themengarten, mit dem die Stadt Wernigerode auf der Landesschau vertreten sein wird, deutlich zu erkennen sein.", so Frank Schmidt, Sachgebietsleiter Grünanlagen, der den Wernigeröder Beitrag in roten und weißen Farbakzenten konzipierte. "Zur Zeit wird die Fläche vorbereitet. Sobald es frostfrei ist, können die Bäume gepflanzt werden und die korrespondierenden Pflanzen gesetzt werden."

Die Städtegärten sind entlang des "Weinbergs" auf der Gartenschau zu finden. Dies ist nur eine von insgesamt 4 großen Arealen, die die Stadt Burg mit einem bunten Band aus Erlebnis- und Wechselflorflächen, Spiellandschaften, Zeitfenstern und Aktionsflächen zu neuem Glanz verhelfen. Der Blick in die Geschichte wird thematisch genauso möglich sein, wie ganz neue Trends in der Gartengestaltung. "Das Thema Outdoorküchen wird bei dieser Landesgartenschau neue Trends setzen und für Veranstaltungshighlights aus dem kulinarischen Bereich sorgen", so Frank Schröder, gärtnerischer Leiter der Landesgartenschau, der ja bereits beste Erfahrungen von anderen Gartenschauen mitbringt. "In knapp 100 Tagen wird die Gartenschau in Burg ihre Tore für die Besucher öffnen, die Vorbereitungen laufen planmäßig und die Gartenschau befindet sich auf der Zielgeraden. Ein ganz neues Highlight werden die Pavillons des Gärtnermarktes und der Hallenschauen sein.", so Frank Schröder.

Die Besucher erwartet ein vielfältiges Programm aus ca. 800 Einzelveranstaltungen, Hallenschauen, Sonderausstellungsfläche und auch das bewährte "Grüne Klassenzimmer" für die Kindergartengruppen, Schulklassen und Jugendgruppen. Ein Bootsverleih rundet das umfangreiche Freizeitangebot ab. Ein Skyliner, der vom 28. April bis zum 24. Juni 2018 auf der Gartenschau installiert ist, bietet außerdem einen grandiosen Ausblick über das Gelände, bei guter Sicht sogar bis nach Zielitz.


Hintergrund:

Der Landesgartenschau-Sommer in Burg bei Magdeburg verspricht ein Gesamterlebnis auf rund 17 Hektar zu werden. Wenn am 21. April 2018 die Tore zur 4. Landesgartenschau Sachen-Anhalts für 170 Tage öffnen, präsentieren sich nicht nur grüne und farbenfrohe Gärten und Parks, sondern es präsentiert sich gleich eine ganze Stadt.

BU: Frank Schöder (re.) und Frank Schmidt präsentieren den Planungsentwurf des Wernigeröder Beitrages auf des Landesgartenschau Burg 2018 © Petra Bothe

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