60 Kommunen aus ganz Deutschland haben am 01. Februar 2012 im Rahmen eines Kongresses zur Biodiversität das Bündnis „Kommunen für biologische Vielfalt“ gegründet. Die von der Deutschen Umwelthilfe e.V. (DUH) und der Stadt Frankfurt am Main veranstaltete Tagung im Senkenberg Naturmuseum brachte über 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus rund 100 Kommunen zusammen.
Höhepunkt der Veranstaltung war die Wahl des 10-köpfigen Vorstands durch die Gründungsversammlung. Den ersten Vorsitz des Bündnisses „Kommunen für biologische Vielfalt“ übernimmt Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner aus Heidelberg, zu seinem Stellvertreter wurde Oberbürgermeister Peter Gaffert aus Wernigerode gewählt.
„Das neue Bündnis bietet den Städten und Gemeinden die Möglichkeit, ihre Kräfte zum Erhalt der biologischen Vielfalt zu bündeln und sich besser zu vernetzen“,sagte der neue Vorsitzende Eckart Würzner nach der Wahl.
„Die Stadt Heidelberg ist hier seit vielen Jahren sehr aktiv und wird sich gerne einbringen.“Unterstützt wird der Verein durch die DUH, die den Kongress und die Gründungsversammlung innerhalb eines Förderprojekts des Bundesamts für Naturschutz (BfN) mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) organisiert hat.
Noch bis 2014 wird die Umweltschutzorganisation dem neu gegründeten Bündnis bei seiner Arbeit zur Seite stehen.
„Die Bedeutung von Natur in Städten und Gemeinden wird durch das Bündnis gestärkt und die biologische Vielfalt als wesentlicher Bestandteil der Lebensqualität in den Kommunen neu in den Blickpunkt gerückt. Deshalb freuen wir uns, es langfristig begleiten zu können“, sagt Michael Spielmann, der stellvertretende Vorsitzende und designierte Bundesgeschäftsführer der DUH.
Gastgeber der Gründungsversammlung war die Stadt Frankfurt am Main, die selbst im Bündnis aktiv und durch Herrn Klaus Hoppe, Abteilungsleiter Umweltvorsorge im Vorstand vertreten ist. Der Zusammenschluss wird sich für den Erhalt und die Förderung der biologischen Vielfalt in Städten und Gemeinden einsetzen.
Er soll den In-formationsaustausch der Kommunen unterstützen und als Instrument einer gemeinsamen Öffentlichkeits- sowie der politischen Lobbyarbeit wirken. Auch gemeinsame Aktionen und Projekte sollen mit Hilfe des Bündnisses initiiert und koordiniert werden.
Informationen zum Bündnis für biologische Vielfalt sind im Internet unter
http://www.kommunen-fuer-biologische-vielfalt.de/ erhältlich.
Für Rückfragen:
Robert Spreter, Leiter Kommunaler Umweltschutz, Deutsche Umwelthilfe e.V.
Fritz-Reichle-Ring 4, 78315 Radolfzell; Mobil: 0151 55016959, E-Mail:
spreter@duh.deDaniel Eckold, Pressesprecher, Deutsche Umwelthilfe e.V.
Hackescher Markt 4, 10178 Berlin; Tel.: 030 2400867-22, Mobil: 0151 55017009,
E-Mail:
eckold@duh.de
Der gewählte Vorstand des Bündnisses „Kommunen für biologische Vielfalt“:
Vorsitzender:Dr. Eckart Würzner, Stadt Heidelberg, Oberbürgermeister
Stellv. Vorsitzender:
Peter Gaffert, Stadt Wernigerode, Oberbürgermeister
Schatzmeister: Heino Kamith,Stadt Hannover, Bereichsleiter Forsten, Landschaftsräume und Naturschutz
Schriftführerin: Dagmar Vogt-Sädler, Stadt Neuss, Umweltamtsleiterin
Weitere Mitglieder: Hans Fischer, Bürgermeister der Gemeinde Schwebheim,
Klaus Hoppe,Abteilungsleiter Umweltvorsorge
Wilfried Pracht, Bürgermeister der Gemeinde Nettersheim
Anja Ritschel,Beigeordnete für Umwelt und Klimaschutz der Stadt Bielefeld
Rainer Schaal, Umweltreferent der Stadt Augsburg
Dr. Tillmann Stottele, Stadt Friedrichshafen, Abteilungsleiter Natur und Umwelt
Mitglieder des Bündnisses „Kommunen für biologische Vielfalt“:
Gemeinde Ahnatal, Gemeinde Aidlingen, Stadt Apolda, Stadt Augsburg, Stadt Bad Honnef, Stadt Bad Saulgau, Stadt Bad Wörishofen, Stadt Bielefeld, Stadt Bonn, Stadt Bremerhaven, Stadt Bretten, Stadt Dortmund, Stadt Eckernförde, Gemeinde Eichenau, Gemeinde Eichstetten am Kaiserstuhl, Gemeinde Engelskirchen, Stadt Ennepetal, Stadt Esslingen, Stadt Frankfurt am Main, Stadt Freiburg, Stadt Friedrichshafen, Gemeinde Gochsheim, Landkreis Göttingen, Gemeinde Großenlüder, Stadt Gütersloh, Stadt Hallstadt, Gemeinde Hambrücken, Landeshauptstadt Hannover, Stadt Heidelberg, Stadt Heidenheim, Landeshauptstadt Kiel, Stadt Kirchhain, Stadt Krefeld, Stadt Landshut, Stadt Leer, Stadt Löhne, Hansestadt Lübeck, Landeshauptstadt Mainz, Stadt Meerane, Gemeinde Nettersheim, Stadt Neu-Anspach, Gemeinde Neubiberg, Stadt Neuss, Stadt Nürtingen, Gemeinde Obersulm, Stadt Osnabrück, Stadt Preetz, Stadt Radolfzell, Gemeinde Ratekau, Stadt Regensburg, Stadt Rendsburg, Stadt Riedstadt, Stadt Rotenburg (Wümme), Stadt Schwabach, Gemeinde Schwebheim, Stadt Troisdorf , Gemeinde Waldsolms, Gemeinde Weissach im Tal, Stadt Wernigerode, Gemeinde Wieck a. Darss.
Hinweis: Für die Stadt Wernigerode wird der Beitritt erst mit dem Stadtratsbeschluss am 16. Februar 2012 gültig, jedoch hat der beschließende Fachausschuss (Bau- und Umweltausschuss) bereits am 30.01.2012 dem Beitritt zugestimmt.
Kontakt und weitere Informationen:
Stadt WernigerodeBüro des Oberbürgermeisters
Marktplatz 1
38855 Wernigerode
Tel. 03943. 654 104
Fax. 03943. 654 870
EMail: ameling@stadt-wernigerode.de
Web:
www.wernigerode.de