Oberbürgermeister Peter Gaffert erwartet klare Aussagen zum Seilbahnbau

Am 11. Mai 2017 kam Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff zu einer Ortsbesichtigung nach Schierke. Hier hat er sich gemeinsam mit Kabinettskollegen vor Ort ein Bild von dem geplanten Seilbahn-Projekt gemacht, das derzeit durch einen Gutachten-Streit gelähmt wird. Es galt zu klären, ob es sich bei den Flächen, die für die Seilbahn zu überbauen sind, um streng geschützte Moorwald-Flächen handelt oder nicht.

Oberbürgermeister Peter Gaffert begrüßte den Ortstermin mit Ministerpräsident Reiner Haseloff. "Ich freue mich, dass der Ministerpräsident die Moderatorenrolle übernimmt, um die bestehenden Differenzen auszugleichen. Und ich erwarte, dass endlich - nach monatelanger Hängepartie - eine verbindliche Entscheidung zum weiteren Vorgehen herbeigeführt wird und so der Investor sowie die Stadt Rechtssicherheit für das Projekt bekommen werden."

Peter Gaffert und Investor Gerhard Bürger erwarteten von dem Termin klare Aussagen zum weiteren Verfahren. "Über zwei Jahre hinweg wurde intensiv und akribisch geplant, kartiert und projektiert, so dass allseits abgewogene Planungsunterlagen für eines der größten Tourismusprojekte des Landes zur Genehmigung vorgelegt wurden. Alle stehen in den Startlöchern, um den bereits vor Jahren eingeschlagenen Kurs zur weiteren touristischen Entwicklung des Harzes und speziell des Ortsteils Schierke fortzusetzten. Wir brauchen 4 × V!

Verlässlichkeit
der Politik, denn seit Jahren wird das Projekt auch von der Landesregierung stark unterstützt -, eine angemessene Verhältnismäßigkeit in der Abwägung zwischen wirtschaftlich-touristischen Aspekten zur Ökologie, die Verantwortung der Landespolitik für die Entwicklung des ländlichen Raumes sowie Vertrauen des Verwaltungshandels, das fern von politischen Zielvorgaben Sachargumente wertet und dann entscheidet. Eine willkürliche Entscheidungshoheit gehört der Vergangenheit an".

Denn: Seit Jahren fördert das Land Investitionen in die erforderliche Rahmen-Infrastruktur für das Seilbahn-Projekt. 

Darüber hinaus würden bei einem Scheitern des Projektes weitere wichtige private Investitionen ausbleiben. "Ich bedanke mich bei Dr. Reiner Haseloff dafür, dass er sich endlich persönlich dieses so wichtigen Themas annimmt. Die erwartete zeitnahe Lösung muss ganz im Sinne des Voranbringens des Projektes, des Ortes und des gesamten Oberharzes stehen. Der Tourismus ist die einzige nachhaltige Erwerbsquelle dieser Region. Die komplizierte Historie des Wernigeröder Ortsteils (jahrzehntelange Lage im Sperrgebiet, seit 1990 nahezu komplett umgeben vom Nationalpark), der Wunsch der Bevölkerung aus Schierke sowie das Herauslösen von Flächen aus dem Nationalpark im Jahr 2000 explizit mit dem auch jetzt verfolgten Ziel - müssen mit in die Abwägung einbezogen werden" so das Stadtoberhaupt weiter.


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