Ingeborg Hirt trug sich in das Goldene Buch der Stadt Wernigerode ein

Die Wernigeröderin Ingeborg Hirt trug sich am 4. Mai 2017 in das Goldene Buch der Stadt ein.
Ein Leben für die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen.

Die Wernigeröderin Ingeborg Hirt trug sich am 4. Mai 2017 in das Goldene Buch der Stadt ein. In der Stadt Wernigerode ist es seit langer Zeit Tradition, besondere Verdienste mit einem Eintrag in das Goldene Buch der Stadt zu ehren.

Mit der höchsten Anerkennung, die die Bundesrepublik Deutschland für Verdienste um das Gemeinwohl ausspricht, wurde Frau Hirt am 27. März diesen Jahres in Berlin mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet. Die feierliche Aushändigung des Verdienstordens fand im Bundesministerium für Arbeit und Soziales durch die Bundesministerin Andrea Nahles statt.

Ingeborg Hirt leistet seit über 20 Jahren eine sehr engagierte ehrenamtliche Tätigkeit zum Wohle der Menschen mit Behinderung sowie deren Angehörige und Betreuer in Neinstedt. Von 1998 bis 2015 war Ingeborg Hirt Vorsitzende des Angehörigen- und Betreuerbeirates in der Evangelischen Stiftung Neinstedt e.V. Seit zwei Jahren ist sie Vorstandsmitglied. Gewachsen ist ihr besonderes Engagement durch persönliche Betroffenheit.

Ein wichtiger Aspekt ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit war und ist die Suche nach Sponsoren, denn es gibt viele Dinge, die ein Mensch mit Behinderung für seinen Alltag und zur Verbesserung seines Gesundheitszustandes und seiner Lebenssituation benötigt, wofür aber keine finanziellen Mittel zur Verfügung stehen. Ingeborg Hirt ist immer auf der Suche nach Möglichkeiten, wie sich der Verein noch besser und wirkungsvoller zum Wohle der Menschen mit Behinderung einbringen kann.

Volker Friedrich, stellvertretender Oberbürgermeister der Stadt Wernigerode begrüßte die Gäste aus Politik, Verwaltung und aus dem persönlichen Umfeld von Frau Hirt in den Räumen des Standesamtes im historischen Rathaus.

Laudator Hans Jaekel, Diakon und Sozialpädagoge der Neinstedter Anstalten, dankte Ingeborg Hirt in einer sehr emotionalen Rede für ihr besonders Engagement und ihren kontinuierlichen Kampf für die Teilhabe für Menschen mit Behinderungen. "Sie sind wirksam durch ihre Kontinuität im Engagement für Menschen, die aus dem Blickfeld der Politik gerückt sind. Dafür gebührt Ihnen unser besonderer Dank."

Ingeborg Hirt bedanke sich für die Ehre, die ihr mit dem Eintrag in das Goldene Buch der Stadt Wernigerode zuteil wird. "Die Hilfe und die ehrenamtliche Arbeit sind für mich selbstverständlich. Diese Menschen haben wenig Lobby in der Gesellschaft und man muss die Rechte für die einfordern. Wenn wir das nicht tun wer dann?".

Bildunterschrift: Uwe Friedrich Albrecht und stellvertretender Oberbürgermeister Volker Friedrich gratulierten Ingeborg Hirt herzlich und überreichten einen Blumenstrauß. © Matthias Bein

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