Frühling und Sommer in der Landschaft - Harzmuseum Wernigerode zeigt selten ausgestellte Gemälde

Wilhelm Pramme - Blick auf Wernigerode
Frühling und Sommer halten Einzug ins Harzmuseum. Das Haus am Klint nutzt die Pause zwischen zwei Sonderausstellungen um ab dem 21. Mai 2017 zahlreiche Schätze aus dem eigenen Gemäldebestand zu zeigen. Dazu gehören vielfach Bilder, die das Haus noch nie oder schon sehr lange nicht mehr gezeigt hat. 

Die ca. 30 Gemälde zeigen überwiegend Frühlings- und Sommermotive aus dem Harz, die im 20. Jahrhundert in der Region entstanden sind. Dazu zählen auch einige Neuerwerbungen, die dank der großzügigen Unterstützung von Spendern erst vor kurzem ins Museum gelangten. Zum ersten Mal gezeigt werden die Bilder zum Internationalen Museumstag am Sonntag, den 21. Mai, an dem das Harzmuseum von 14 - 17 Uhr öffnet.

Nach dem Ende der Sonderausstellung "Familienzuwachs" am 3. Mai werden die beiden Ausstellungsräume in kürzester Zeit umgestaltet. Museumsleiter Olaf Ahrens sieht schon mit Vorfreude auf die Präsentation der Harzmaler: "Der größte Schatz unserer Sammlung sind die Harzmaler. In der Regel stehen die Bilder im Magazin bzw. im Schaudepot, da uns Flächen für die dauerhafte Ausstellung im Museum fehlen. In den nächsten Wochen können wir jedoch ausgewählte Werke passend zur Jahreszeit zeigen. In diesem Jahr sind einige besonders schöne Neuerwerbungen dabei, darunter das Motiv "Forsthaus Schluft" bei Schierke von Wilhelm Pramme, eine Harzlandschaft von Paul Betyna und ein außergewöhnliches Blumenstillleben von Walter Gemm."

Die Gemälde der Harzmaler werden voraussichtlich bis Anfang Juli gezeigt, denn am 18. Juli öffnet bereits die neue Sonderausstellung mit dem Titel "Frauen der Reformation aus der Region", eine Wanderausstellung der evangelischen Kirche Mitteldeutschlands.

Weitere Informationen unter: www.harzmuseum.de


Zurück