Erster Bauabschnitt der unteren Breiten Straße Ende November abgeschlossen

Ausbau Breite Straße
Die Baumaßnahme wurde als Gemeinschaftsmaßnahme zwischen den Stadtwerken Wernigerode, dem Wasser- und Abwasserverband Holtemme Bode (WAHB) und der Stadt Wernigerode durchgeführt. Die ersten Monate der Straßensanierung hatte es ganz schön in sich. Die Bauarbeiter der Stadtwerke Wernigerode und des WAHB mussten sich nicht nur durch fast hundert Jahre alte unterirdischen Ver- und Entsorgungsleitungen kämpfen, sondern auch mit zwei starken Unwettern und einem Hochwasser fertig werden. "Uns war klar, dass die letzten grundhaften Ausbauarbeiten in den 1930iger Jahren erfolgten, so dass der Aufwand beim Erneuern des Leitungssystems sehr groß sein würde" erklärte Burkhard Rudo, Dezernent für Bauwesen. "Auch die starken Wetterkapriolen in den letzten Monaten verlangsamten die Bauarbeiten. Da die Stadtecke der zentrale Tiefpunkt des Entwässerungsnetzes von Wernigerode ist, führte die Unwetter im Mai und Juni und vor allem auch das Juli- Hochwasser zu besonders massiven Verschlammungen der Baustelle" so Rudo weiter.

Auf der Grundlage der Erkenntnisse zum tatsächlichen Bauablauf aus dem 1. Bauabschnitt wurde gemeinsam von allen am Bau beteiligten Auftraggebern festgelegt, die zukünftigen Bauabschnitte so zu verändern, dass für die Gesamtfertigstellung der Breiten Straße noch drei Bauabschnitte erforderlich sind. Hier wird davon Ausgegangen, dass die bisher bestehenden Randbedingungen auch weiter Bestand haben werden. Das heißt, der Fußgängerverkehr und die Erreichbarkeit der anliegende Geschäfte hat weiter oberste Priorität und die Bauarbeiten sind jeweils vor Beginn der Adventszeit abzuschließen.

Der tatsächliche Bauablauf des ersten Bauabschnittes hat alle am Bau beteiligten Auftraggeber dazu bewogen, die zukünftigen Bauabschnitte neu einzuteilen. "Wir werden die Straßen-Pflasterarbeiten an das Ende der Bauzeit stellen. Im Rahmen des letzten Bauabschnittes wird die provisorisch eingebaute Bitumdecke dann zurückgebaut und durch die endgültige Pflasterlösung ersetzt" erklärt der Baudezernent. Die Bauarbeiten in der unteren Breiten Straße werden sich in den Jahren 2018, 2019 und 2020 auf drei ca. gleichwertige Bauabschnitte verteilen. "So werden wir zwar länger als geplant bauen, aber die Beeinträchtigungen werden für die Anwohner und Nutzer der Straße kleiner und konzentrierter sein" erklärt Volker Friedrich, Dezernent für Ordnungswesen. Die kleineren Bauabschnitte sind zudem zeitlich besser kalkulierbar.

Im nächsten Jahr wird der Bereich von der Großen Schenkstraße bis zur Grünen Straße grundhaft ausgebaut. 2019 wird der Bauabschnitt Große Schenkstraße bis Johannisstraße realisiert und 2020 schließlich der letzte Bauabschnitt von der Johannisstraße bis zur Ringstraße. Außerdem sind die kompletten Pflasterarbeiten der Straße am Ende dieser Bauphase eingeplant. Diese Arbeiten zu bündeln bringt viele Vorteile mit sich, informiert Rudo: "Zum einen leidet das Material während der Bauzeit nicht durch Baustellenverkehr und zum anderen führt die Pflastersteinbestellung in einer Charge dazu, dass eine einheitliche Qualität der Steine vorliegt. Auch auf die Gesamterscheinung der Straße wird sich die Entscheidung auswirken, denn durch die durchlaufenden Verlegearbeiten aus einer Hand wird sich ein einheitlicheres Straßenbild ergeben".

Auch für die kommenden Bauabschnitte ist geplant, die Baustelle für Fußgänger (zumindest auf einer Straßenseite) passierbar zu lassen. Für die Bauabschnitt 2 und 3 ist jeweils Ende November Bauschluss. 2020 ist schließlich die Fertigstellung des Straßenausbaus geplant.
Beschreibung (Dateigröße)
  1. Ausbau Breite Straße ( 180.49 kB)

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