Bestandsaufnahme nach Hochwasser in Wernigerode

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Mit dem starken Hochwasser hat Wernigerode am 26. Juli diesen Jahres eine bisher unbekannte Dimension erlebt. In der Bilanz bleiben zahlreiche Schäden an Straßen, Wegen, Brücken und Gebäuden. Vor allem die Ortsteile Hasserode, Nöschenrode und das Dorf Silstedt sind stark von den Hochwasserschäden betroffen.

Seit dem sind städtische Mitarbeiter unterwegs, um die Schäden aufzulisten und zu beurteilen. Fest steht, dass sowohl für die Kommune als auch für Privatpersonen erhebliche Schäden entstanden sind. Die Liste wird in der nächsten Woche an die Landesregierung Sachsen-Anhalt weitergeleitet, die schnelle Hilfe zugesagt hat.

Informationen über Hochwasserschäden

Für sämtliche Hochwasser-geschädigten Bürgerinnen und Bürger ist eine Hochwasserschadensstelle eingerichtet wurden. Unter hochwasser@wernigerode.de oder 03943-654240 können Schäden bzw. Hilfebedarf gemeldet werden. Auch wenn die Stadt Wernigerode nicht für alle Hochwasserschäden aufkommen kann, möchte sie sich einen Überblick über die Gesamtlage verschaffen. Die Stadt Wernigerode versucht umfänglich zu unterstützen und Hilfe zu vermitteln.

Spenden für Bürger herzlich willkommen

Aufgrund der hohen Hilfsbereitschaft hat die Stadt Wernigerode für hochwassergeschädigte Bürger einen Bürgerfond eingerichtet.

Die Kontonummer lautet DE 04 8105 2000 0160 8800 41. Als Zahlungsgrund muss bitte "Hochwasser" angeben werden.


Dankeschön an alle Helfer

Der Dank von Oberbürgermeister Peter Gaffert und der Stadtverwaltung richtet sich an alle beteiligten Einsatzkräfte, die gegen das Hochwasser und seine Folgen gekämpft haben: Feuerwehr, DRK, THW, Polizei, Bundeswehr, Rettungsdienst und viele zahlreiche Firmen und Privatpersonen. "Das war wirklich unglaublich. Wir alle waren stark beeindruckt, wie gut der Zusammenhalt in unserer Stadt ist. Die vielen Helfer gingen über mehrere Tage an ihre Grenzen und zeigten, dass die Wernigeröder in einer Ausnahmesituation wie dieser, füreinander da sind. Deshalb gilt allen Helferinnen und Helfern, die unermüdlich geholfen haben, unser besonderer Dank."

Foto: Mit 50 Bigbags und zwei Hubschraubern stabilisierte die Bundeswehr am Donnerstag, den 27. Juli 2017 das Holtemme-Ufer bei Silstedt und eine frei gespülte Gasleitung. © Christian Fischer

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