Das Harzmuseum

Harzmuseum Wernigerode
Als Wohnhaus 1821 errichtet, befindet es sich auf der ältesten Siedlungsfläche der Stadt, dem Klint.
Das Museum erhielt ab 1963 einen naturwissenschaftlichen Charakter.

Nach umfangreichen Rekonstruktions- und Sanierungsarbeiten konnte das Museum 2001 wieder eröffnet werden mit einem veränderten Museumskonzept. Die Daueraustellung gliedert sich in einen stark naturwissenschaftlichen und einen auf Stadtgeschichte orientierten Bereich.

Besonders sehenswert: Die Ausstellung der Fossilien, Minerale und Gesteine, die die erdgeschichtliche Entwicklung dokumentieren.
Es war eng mit dem Besitz des Fürsten verflochten und durch dessen Bankrott gefährdet. Dank des Engagements des Geschichts- und Museumsvereins konnte es als Heimatmuseum erhalten und von 1931 bis 1945 im sogenannten Pächter-wohnhaus des Vorwerks untergebracht werden.

Nach Kriegswirren wurde es am 12. Oktober 1946 wieder eröffnet. Danach erfolgte aber eine Umlagerung der Bestände auf das Schloss, wobei in den folgenden Jahren Veränderungen am Bestand vorgenommen wurden und Verluste auftraten. Zeitweilig hatte das Museum sogar seinen Platz im Rundgang des Schlosses, musste jedoch der Erweiterung der Ausstellung des Feudalmuseums weichen.

Die Hauptorientierung erfolgte in dieser Zeit auf die Geschichte der Arbeiterbewegung. Seit 1963 erhielt das Museum einen überwiegend naturwissenschaftlichen Charakter, was mit der 1974 erfolgten Umbenennung in "Harzmuseum" seinen Ausdruck fand.

Naturkunde - Geschichte - Harzkunst - Grünes Klassenzimmer

Der Harz, als höchstes Mittelgebirge Norddeutschlands, unterscheidet sich in Bezug auf Flora, Fauna und Geologie deutlich von den benachbarten Naturräumen. Fossilien, Minerale und Gesteine dokumentieren seine erdgeschichtliche Entwicklung sowie die des Lebens. Sie bildeten die Grundlage für den über Jahrhunderte andauernden Bergbau, dessen Spuren noch heute zu finden sind.

Die Tierwelt des Harzes verfügt über seltene oder sogar einmalige Arten.
Unter dem Aspekt des Schutzes der Natur sind Präparate dieser Tierarten ihrem Lebensraum zugeordnet.
Im zweiten Teil der Ausstellung erfolgt ein kurzer Abriss zur Geschichte Wernigerodes, die bis ins 9. Jahrhundert zurückreicht. Die Entwicklung der Handwerkskünste in Wernigerode, u.a. die der Zinngießer und Büchsenmacher, wird mit entsprechenden Erzeugnissen vorgestellt. Auch der Fremdverkehr und das Fachwerk in Wernigerode haben ihren Platz im Museum erhalten.

Fester Bestandteil der Ausstellung sind jetzt auch Malerei und Grafik, mit den Schwerpunkten Arbeiten des 19. Jahrhunderts, der Wernigeröder Künstlerkolonie und der Harzmalerei. Seit März 2006 verfügt das Museum über ein Schaudepot "Harzkunst", das nach Voranmeldung besichtigt werden kann. Wir freuen uns auf Ihren Besuch und hoffen, Sie bald bei uns begrüßen zu können.

Besondere Angebote:
Führungen, Vorträge, Projektwochen für Schulklassen, Exkursionen ins Thumkuhlental

Öffnungszeiten:

Montag bis Samstag 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr

an Feiertagen von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr

Führungen auf Anfrage

Mail:  mailto:harzmuseum@stadt-wernigerode.de

Internet: http://www.harzmuseum.de/


"Grünes Klassenzimmer" im "Bürgerpark"

Das Harzmuseum betreut seit der Landesgartenschau 2006 das Umweltprojekt "Grünes Klassenzimmer" auf dem Gelände des Bürgerparks Wernigerode.

Näheres erfahren Sie hier: http://www.miniaturenpark-wernigerode.de/

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