Krellsche Schmiede anno 1678

Krellsche Schmiede
Das Haus Breite Straße 95 bekannt als "Krell'sche Schmiede" wurde 1678 von Michel Krell in der Neustadt errichtet. Am 25. September 1645 erhielt er das Bürgerrecht in Wernigerode. Aus seiner schwäbischen Heimat brachte er das Stilelement der geschweiften Rauten mit und setzte es beim Bau seines Hauses ein.

Von 1678 bis 1837 war die Schmiede in Besitz der Familie Krell. Der Schmiedemeister Gottlieb Heinrich Ernst Krell verkaufte im Jahre 1837 das Haus Breite Straße 95 mit Hofraum, Stallgebäude und mit den Schmiedegerätschaften an den Schmiedegesellen Heinrich Michael Niehoff aus Langeln für 975 Taler in Gold.Bis 1975 war hier der Schmied Wilhelm Niehoff tätig. Daher dokumentiert der heutige Zustand den gewachsenen Bestand mit den unterschiedlichsten Einbauten und Modernisierungen der jeweiligen Zeit.

Hinter der Werkstatt befindet sich eine kleine fensterlose Küche und das Büro des Schmiedemeisters. In der Küche, die besichtigt werden kann, versorgte die Meisterin die Familie und Beschäftigten der Schmiede. Erst ab 1906 gab es in dieser fließendes Wasser.

Es ist kein Museum, sondern ein Handwerksbetrieb, welche seine Pforten für die Besucher öffnet. Viele Produkte können dort käuflich erworben werden. legen Sie selbst Hand mit an.

Kontakt und Informationen:

Herr Wittig
Krellsche Schmiede anno 1678
Breite Straße 95
38855 Wernigerode
Tel: (0 39 43) 55 73 73

info@krellsche-schmiede

http://www.krellsche-schmiede.de/

Öffnungszeiten:

Montag bis Samstag: 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr

 

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