Wernigerode ist eine der nachhaltigsten Städte Deutschlands

Oberbürgermeister Peter Gaffert freut sich gemeinsam mit Katrin Anders (Leiterin des Büros des Oberbürgermeisters), dem Stadtratspräsidenten Uwe-Friedrich Albrecht und den Stadträten Ulla Wittur und Tobias Kascha über die gute Platzierung beim Deutsc
Bereits zum zweiten Mal war Wernigerode nominiert für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis (Kategorie "Mittlere Städte"). Die Auszeichnung - zum neunten Mal vergeben von der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e. V. in Zusammenarbeit mit der Bundesregierung - wurde am 25. November 2016 in Düsseldorf im Rahmen des Deutschen Nachhaltigkeitstages verliehen.

Ausschlaggebend war für die Jury unter anderem das Engagement im Bereich nachhaltiger Tourismus, beispielsweise mit dem Harzer Urlaubsticket (HATIX). Herausgestellt wird aber vor allem die Bündelung der Nachhaltigkeitsaktivitäten mit der "Gesamtstrategie für ein nachhaltiges Wernigerode" unter Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger. Die Stadt Wernigerode war mit einer kleinen Delegation zur Preisverleihung in Düsseldorf.

Neben Oberbürgermeister Peter Gaffert nahm Stadtratspräsident Uwe-Friedrich Albrecht teil, die Mitglieder des Stadtrats Tobias Kascha und Ulla Wittur sowie Katrin Anders, Leiterin des Büros des Oberbürgermeisters. Nominiert zu werden ist bereits ein großer Erfolg, da waren sich die Vertreter einig. "Wir sind stolz darauf soweit gekommen zu sein." sagt Oberbürgermeister Peter Gaffert. "Dies ist ein Ansporn, den eingeschlagenen Weg fortzusetzen." Stadtratspräsident Uwe-Friedrich Albrecht ergänzt: "Dass Delitzsch gewonnen hat schmälert nicht unseren Erfolg. Die Veranstaltung zeigt, dass sehr viele Kommunen Nachhaltigkeit als einen wichtigen Punkt in ihrer Entwicklung ansehen."

Die "Gesamtstrategie für ein nachhaltiges Wernigerode" liegt dem Stadtrat für die nächste Ratssitzung vor. Sie soll im Anschluss in die Ausschüsse gehen und im Februar beschlossen werden. "Gemeinsam mit allen Akteuren der Stadt ist es wichtig, die erarbeiteten strategischen Ziele umzusetzen." Diese wurden mithilfe verschiedener Beteiligungsformate entwickelt, vor kurzem fand eine öffentliche Zukunftskonferenz statt, siehe Berichterstattung unter www.wernigerode.de.

Wie im Jahr 2013 auch hatte eine andere Stadt bei der Verleihung des begehrten Nachhaltigkeitspreises knapp die Nase vorn. Delitzsch in Sachsen wurde vor allem für ihr vorbildliches Engagement in der lokalen Energiewende gelobt. Unter Einbeziehung der Bevölkerung und trotz schwieriger Haushaltslage werden zahlreiche Projekte zur Senkung des Ausstoßes von klimaschädlichen Gasen umgesetzt. Im Stadtgebiet wird mehr Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt als verbraucht wird. Hierfür erhielt die Stadt als einzige in Sachen die Auszeichnung "European Energy Award Gold".


BU: von links: Oberbürgermeister Peter Gaffert freut sich gemeinsam mit Katrin Anders (Leiterin des Büros des Oberbürgermeisters), dem Stadtratspräsidenten Uwe-Friedrich Albrecht und den Stadträten Ulla Wittur und Tobias Kascha über die gute Platzierung beim Deutschen Nachhaltigkeitspreis. © Jochen Rolfes

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